So pflegen Sie Ihre Nägel

Das Nagelbett befindet sich direkt unter der Nagelplatte und ist eine Verlängerung der Nagelmatrix, wo die Nagelplatte gebildet wird. Es ist durchzogen von vielen feinen Blutgefäßen und Nervenbahnen, durch die die Nägel auch ihre rosige Färbung erhalten.

Andere Verfärbungen können auf gesundheitliche Probleme hinweisen. Das Nagelbett ansich lässt sich nicht direkt pflegen, aber die Nageplatte darüber und der freie Nagelrand sollten regelmäßig und vor allem richrtig manikürt werden.

Nagelpflege – Pflege der Fingernägel

Nicht nur, weil es besser aussieht, sondern auch, um die Nägel und die umliegende Haut schön zu erhalten und möglichen Beschwerden oder Entzündungen vorzubeugen. Einige wichtige Dinge gibt es allerdings dabei zu beachten.

Die richtige Nagelpflege

Eine regelmäßige Pflege zahlt sich aus. Was man schnell und einfach in seinen Alltag integrieren kann, ist das leichte Zurückschieben der Nagelhaut, wenn die Haut durch Duschen oder Baden aufgeweicht ist. Dies geht mit dem Handtuch oder vorsichtig mit den Fingern. Um die Haut geschmeidig zu halten und so vor dem Einreißen zu schützen, hilft das Einmassieren von Öl. Es sollte kein Paraffinum Liquidum enthalten, welches die Haut und Nägel austrocknet. Gut geeignet und in jedem Haushalt zu finden ist Olivenöl.

Die Nägel kürzt man am Besten nur mit einer Sandblattfeile. Eine Metallfeile oder das Abschneiden oder -knipsen ist nicht besonders gut für die Nägel. Natürlich sollten sie auch nicht gebissen oder geknibbelt werden. Nagelkauen ist sehr schädlich für die Nägel und man sollte versuchen, es sich abzugewöhnen.

Maniküre – aber richtig

Bei einer Maniküre gibt es einige Dinge zu beachten, um den Naturnägeln nicht zu schädigen. Man benötigt ein Rosenholzstäbchen zum Zurückschieben der Nagelhaut, eine feine Sandblattfeile und eine Polierfeile. Wer mag, kann vorab ein Peeling oder Handbad machen. Hierfür einfach eine Schüssel mit lauwarmem Wasser füllen und etwas Flüssigseife oder einen speziellen Handbadzusatz hinzugeben. Dies weicht die Nagelhaut auf, so dass sie sich mit dem Rosenholzstäbchen leichter zurückschieben lässt.

Sie sollte niemals abgeschnitten werden, da sie den Nagel vor dem Eindringen von Keimen oder Bakterien schützt. Beim in-Form-Feilen der Nägel sollte nicht zu starker Druck ausgeübt und wenn möglich immer in eine Richtung gefeilt werden. Unabhängig davon, welche Form man für die Nägel wählt, müssen die Seitenlinien immer parallel verlaufen bis zu dem Punkt, an dem der freie Nagelrand beginnt. Feilt man zu weit unten zu schmal, kann der Nagel hier schmerzhaft einreißen. Als glänzenden Abschluss die Nägel mit leichtem Druck polieren.

Von Zeit zu Zeit kann man sich auch eine profesionelle Maniküre in einem Nagelstudio gönnen.

Vorsicht vor Nagelbettentzündungen

Kleine Wunden oder Verletzungen können das Eindringen von Erregern und Bakterien erleichtern, was zu einer schmerzhaften Entzündung des Nagelbetts führen kann. Deshalb ist es besonders wichtig, bei seiner Nagelpflege immer vorsichtig vorzugehen und weder Nagel noch Nagelhaut zu verletzen.

Hände mit Fingernägel