Nagelbettenzündung und Nagelentzündung Hilfe

Eine Entzündung des Nagelbetts kann sowohl an den Finger- als auch an den Zehennägeln auftreten, was recht schmerzhaft sein kann.

Ursache hierfür sind häufig Errger wie Pilze oder Bakterien, die durch kleine Wunden oder Verletzungen des Nagelwalls oder der Nagelhaut eindringen können. Eine Nagelbettentzündung kann aber auch chronisch sein.

Nagel Entzündung oft auch mit Eiter

Symptome einer Nagelbettentzündung

In den meisten Fällen röten sich Nagelwall, Nagelfalz oder die umliegende Nagelhaut und es entsteht ein pochender Schmerz, hervorgerufen durch den Pulsschlag in den feinen Blutgefäßen, der zu einem erhöhten Druck führt. Auch Schwellungen und Druckempfindlichkeit können auftreten. In schlimmeren Fällen kann sich Eiter bilden.

Ist die Entzündung chronisch, ist dies meist nicht so schmerzhaft und wird mitunter gar nicht bemerkt. Sie tritt häufig an mehreren Nägeln auf. Auch hier rötet sich die Haut und die betroffenen Stellen können nässen.

Hilfe bei einer Nagelbettentzündung – passende Hausmittel?

Die Behandlung einer Nagelbettentzündung richtet sich nach umfassender Untersuchung immer nach der Ursache. Zur Sicherheit sollte vor einer Behandlung immer ein Haus- oder Hautarzt aufgesucht werden. Versucht man, die Entzündung selbst zu behandeln, verschlimmert man sie in den meisten Fällen nur noch.

Eine leichte Nagellbettentzündung heilt in der Regel innerhalb von ein paar Tagen ab. Unterstützend können spezielle Salben oder Bäder helfen. Hält die Entzundung länger an und leidet man an Bewegungsunfähigkeit, kann eventuell schon der Knochen angegriffen sein, was der Arzt durch eine Röntgenaufnahme oder Magnet-Resonanz-Tomografie feststellen kann.

Liegt eine chronische Nagelbettentzündung vor, untersucht der Arzt meist noch umfassender und versucht, die Ursache herauszufinden, um die entsprechenden Mittel zur Linderung und Bekämpfung verordnen zu können. Auch eignet sich ein Kamille-Bad.

Erste Hilfe bei einer Nagelentzündung

Als erste Hilfemaßnahme werden oft Bäder angewandt, die entzündungshemmend wirken und die leichte Wärme guttut. Gut geeignet sind hierfür auch homöopathische Hausmittel.

Schreitet die Infektion jedoch weiter fort, kann die Einnahme eines Antibiotikums notwendig sein.

Homöopathie zur Behandlung

Da einige Menschen sich nicht mit starken Medikamenten belasten wollen, kann bei einer relativ harmlosen Nagelbettentzündung auch gut mit homöopathischen Mitteln gearbeitet werden. Dies können Kräuter wie Kamille sein, oder auch spezielle pflanzliche Salben oder Globuli, sowie Schüssler Salze.

Um die richtigen Produkte zu finden, kann man seinen Arzt befragen, oder sich direkt an einen Heilpraktiker wenden. So belastet man sich nicht mit starken, chemischen Mitteln, sondern auf natürlichem Wege und die Erfolgschancen zur Heilung sind recht hoch.

Hände mit Fingernägel